Aktuelle Infos

Umweltbildung an Naturparkschule Partenstein mit Themenschwerpunkt „Bienen“

 

Bei der Naturpark-Spessart-Grundschule in Partenstein drehten sich gleich mehrere Umweltbildungsaktionen rund um das Thema „Wild und Honigbienen“.

 

Am 15. Juni war der Umweltexperte Albrecht Trenz im Rahmen der „Umweltaktionstage“ zu Gast in der Partensteiner Grundschule. Dieses neue Umweltpädagogik-Programm hat das Handelsunternehmen Kaufland 2018 gemeinsam mit dem Verband Deutscher Naturparke gestartet. Albrecht Trenz besucht in diesem Rahmen von April bis Oktober mehr als 80 Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland und bringt Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt der Bienen näher. Albrecht Trenz erläuterte den knapp 100 Partensteiner Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 4 in unterhaltsamen und informativen Präsentationen unter anderem, wie die Bienen Honig herstellen, welche verschiedenen Aufgaben Bienen haben, und was es mit Propolis auf sich hat. Dabei thematisierte Trenz natürlich auch die Gefährdung und den Schutz der wichtigen Bestäuber und zeigte ökologischen Zusammenhänge auf.

 

 

Die Kinder brachten dabei schon einiges an Vorwissen mit, denn die Grundschule Partenstein hat das Thema Biene bereits mit einem eigenen Bienenprojekt aufgegriffen. Die erste Klasse begleitet bereits seit einigen Monaten ein Bienenvolk des ortsansässigen Imkers Ingo Steigerwald. Die Schülerinnen und Schüler verfolgen regelmäßig die Entwicklung des Bienenvolkes während eines Bienenjahres und lernen die einzelnen Aufgaben einer Arbeiterbiene kennen. Die kleinen Nachwuchsimker haben unter Anleitung von Herrn Steigerwald bereits den ersten Honig fachgerecht geerntet und abgefüllt. Dieser kommt beim gesunden Frühstück natürlich dann auf´s Brot. An der Schule wurde weiterhin ein Wildbienenhotel gebaut, an dem die Kinder Wildbienen und andere Insekten beobachten können.

 

Aufbauend auf den „Umweltaktionstagen“ fanden in den letzten Tagen Exkursionen statt. Die erste Klasse war mit der Gebietsbetreuerin des Naturparks Judith Henkel auf den Wiesen rund um Partenstein unterwegs und nahm diesen Lebensraum genauer unter die Lupe. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler neben Wildbienen auch viele andere heimische Tiere und wichtige ökologische Zusammenhänge kennen.


Hintergrund: Naturpark Spessart Grundschule Partenstein
Die Grundschule der Gemeinde Partenstein ist seit über 10 Jahren als sogenannte „Naturparkschule“ anerkannt und seit letztem Jahr auch offiziell vom Verband Deutscher Naturparke zertifiziert. Die Themen Natur und Umwelt sowie Naturpark sind in besonderem Maße im Unterricht und Schulleben verankert, zum Beispiel im Rahmen von Exkursionen, Lehrerfortbildungen und den „Umweltaktionstagen“.

Naturpark-Spessart-Grundschule Partenstein

 

 

Informationsbroschüre Naturpark Spessart
Bayerns ältester Naturpark stellt sich vor

[PDF] Informationsbroschüre Naturpark SpessartDer Naturpark Spessart e.V. hat für Einheimische und Besucher seine Informationsbroschüre neu aufgelegt. Diese präsentiert auf 68 Seiten mit zahlreichen schönen Bildern und kurzen, informativen Texten den Naturpark, den Naturparkverein und seine Arbeit sowie die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten in der Region.

 

Informationsbroschüre ansehen

 

 

 

 

Einweihung Streuobstpfad Schöllkrippen

 

Schöllkrippen, Sonntag 3. Juni 2018, 14:00 Uhr

 

Der Naturpark Spessart e.V., die Marktgemeinde Schöllkrippen und die Ehrenamtlichen des Äbbelwoistammtischs Schöllkrippen haben in den letzten Monaten mit Unterstützung der Agentur UNIKATUM einen neuen Streuobst-Erlebnispfad in Schöllkrippen realisiert. Dieser umfasst 14 überwiegend interaktive Stationen und bringt dem Besucher den Lebensraum und das Kulturgut Streuobstwiese auf unterhaltsame und spielerische Art und Weise näher.

Am Sonntag, den 3. Juni wollen wir den Streuobst-Erlebnispfad im Rahmen der Wiesenmähertage des Äbbelwoistammtisches offiziell eröffnen und der Öffentlichkeit übergeben. Zu dieser Feierlichkeit laden wir alle Interssierten herzlich nach Schöllkrippen ein. Um 14:00 wollen wir die erste Lehrpfadtafel feierlich enthüllen. Nach einigen kurzen Grußworten folgt eine gemeinsame Begehung des Erlebnispfads (Länge ca. 2,5 km) mit Erläuterungen. Dannach gibt es am Bauwagen der Äbblewoistammtisches heimischen Apfelsaft und weitere Erfrischungen.
Die Veranstaltung findet beim Startpunkt des neuen Erlebnispfads oberhalb des Schützenhauses „Hubertus“ in Schöllkrippen statt (Zufahrt über Häfner-Ohnhaus-Straße und Straße „Am Sportgelände“ in Richtung Schützenheim). Parkmöglichkeiten sind am Sportgelände an der Häfner-Ohnhaus-Straße vorhanden (etwa 500 m vom Startpunkt des Erlebnispfads entfernt).

Das Naturparkteam freut sich auf Ihr Kommen!

 

 

Brückensperrung in Gemünden

 

Die Mainbrücke Gemünden ist ab 01.02.2017 für ca. 18 Monate gesperrt.

 

Für die Dauer der Sperrung wird ein Fährbetrieb Hofstetten – Langenprozelten eingerichtet.
Betriebszeiten:
Mo.-Fr. 6:00 – 19:00 Uhr,  Sa. 8:00 – 19:00 Uhr, So. 9:00 – 19:00 Uhr.


Betroffen sind die Wanderwege Spessartweg 1, Mainwanderweg, Birkenhainer Straße  und Fränkischer Marienweg.


Weitere Informationen zu den Umleitungen finden Sie auf der Homepage des Spessartbund sowie auf diesem Kartenausschnitt.

 

 

300. Geburtstag von Johann Adam Hasenstab

 

Die Wälder des Spessarts sind Schauplatz zahlreicher Räuber- und Wilderer-Geschichten. Hunger und Not trieben in der Vergangenheit so manchen Spessartbewohner zu Raub und Diebstahl und der Wildreichtum der Wälder lockte nicht nur Adlige. Auch Vertreter des einfachen Volkes griffen zu Flinte oder Fallen und erlegten illegal das für die Obrigkeit reservierte Wild. Sicherlich der berühmteste Wilderer des Spessarts war Johann Adam Hasenstab. Er wurde genau vor dreihundert Jahren, am 21.9.1716 in Rothenbuch als Sohn eines Holzknechts geboren.

 

Schon in jungen Jahren verdiente sich der „Hannadel“, wie Johann Adam Hasenstab auch genannt wurde, als Mainzer Jagdgehilfe. Seinen kargen Lohn bessert er mit Wilddiebstahl auf. Als sein Nebenerwerb aufflog, verließ er den Dienst der Kurmainzer und tauchte unter. Als Wilderer lebte Hasenstab jahrelang im Spessart und Taubertal, wo er seine Jagdbeute auf Märkten oder sogar an Pfarrer verkaufte. Er gab sich u.a. als Heilkundiger aus und wechselte sehr oft seinen Aufenthaltsort. 1749 erklärte ihn der Mainzer Hofrat als vogelfrei und setzte ein Kopfgeld von 30 Reichstalern aus. Um 1750 wurde der Wilderer angeschossen, gefasst und verurteilt. Als Strafgefangener arbeitet er vermutlich bis 1757 am Festungsbau in Mainz.

 

Danach kehrte er in den Spessart zurück, wo er vom Volk unterstützt die Wilderei wiederaufnahm. Um 1770 wurde er erneut gefangen genommen und auf Lebenszeit verbannt. Zwei Jahre später tauchte Johann Adam Hasenstab jedoch wieder im Spessart auf und wurde erneut für vogelfrei erklärt. Am 3. Juni 1773 erschoss ihn Johann Sator, ein kurmainzischer Revierjäger im Kropfbachtal bei Schollbrunn. Sator erhielt dafür „15 Gulden Schuss- und Fanggeld“. An der Todesstelle steht heute ein Gedenkkreuz aus Sandstein mit den Initialen J A H St und der Jahreszahl 1773. Begraben wurde der „Erzwilddieb“ des Spessarts auf dem Friedhof in Breitenbrunn.

 

Wer mehr über den Erzwilddieb des Spessarts erfahren möchte, dem sei das Buch von Heinz Staudinger empfohlen. Staudinger erzählt in seiner unterhaltsamen Biografie das Leben des berühmten Wilddiebs und beleuchtet historische Hintergründe. Das Buch ist beim Naturpark und im Buchhandel für 12,95 € erhältlich.

 

Weitere Infos in unserem Buchshop unter dem Tab "Sachbücher, Romane, DVD".

 

 

 

 

 

Zu Ehren des Erzwilddiebs gibt es einen Rundwanderweg, der auf ca. 65 Kilometern die Stellen seines „Wirkens“  miteinander verbindet. Er führt vom Geburtsort Rothenbuch über Lichtenau und das Forsthaus Sylvan bis nach Schollbrunn. Von dort geht es über Dammbach, den Echterspfahl und Weibersbrunn zurück nach Rothenbuch. Der Naturpark hat zu dem Wanderweg ein Faltblatt herausgegeben.

 

Das Faltblatt können Sie bestellen.

 

 

 

 

 

 

Neues Logo für den Naturpark Spessart

Der Spessart wird seit über 50 Jahren von zwei Naturparkverwaltungen betreut. Auf bayerischer Seite kümmern wir vom Naturpark Spessart e.V. uns um die zahlreichen Aufgaben, auf hessischer Seite sind es die Kolleginnen und Kollegen vom Zweckverband Naturpark hessischer Spessart. Trotz einer engen Abstimmung und gemeinsamer Projekte wie der Erstellung des Jahresprogramms gestaltet sich die grenzüberschreitende Arbeit leider nicht immer einfach. Bürokratische Hürden, knappe personelle und finanzielle Ressourcen auf beiden Seiten und unterschiedlichen, nicht kompatible Förderprogramme erschweren die Zusammenarbeit.

 

Umso erfreulicher ist es, dass sich beide Naturparkverwaltungen dafür ausgesprochen haben, sich zukünftig mit nur einem gemeinsamen Logo zu präsentieren und so den Grundstein für eine Dachmarke zu legen, die den gesamten Spessart umfasst. Zukünftig werden sich beide Naturparkverwaltungen unter dem Logo und dem Motto “Spessart - Naturpark im Herzen” präsentieren. Das Logo ist eine Fortentwicklung des bisherigen bayerischen Naturparklogos und zeigt den Wappenvogel und Namensgeber des “Spechtswalds”.

 

Maßgebliche Impulse und Unterstützung kommen von der Firma Engelbert Strauss aus Biebergemünd im hessischen Spessart, die den Prozess und die Logoentwicklung als Sponsor begleitet. Firmeninhaber Henning Strauss liegt viel an seiner Heimatregion und er möchte mit seinen Aktivitäten dazu beitragen, dass der Spessart sich als attraktive Region nach außen repräsentiert. Denn ein professionelles Standortmarketing hilft auch ihm und seiner Firma bei der Gewinnung neuer Fachkräfte. Die beiden Naturparkverwaltungen freuen sich über diese fruchtbare und zukunftsweisende Zusammenarbeit und werden diese weiter ausbauen.

 

Informationen

Weitere Informationen

Oliver Kaiser

Frankfurter Str. 4
97737 Gemünden am Main
Tel. 09351 603446
Fax 09351 602491
Oliver Kaiser

Tourenportal

Tourenportal