Aktuelle Infos

Sperrung der Fränkischen Saale für den Bootsverkehr zwischen Michelau und Gräfendorf

[PDF] Sperrung der Fränkischen Saale

 

Aufgrund von Bauarbeiten für einen neuen Radweg muss die Fränkische Saale zwischen Michelau und Gräfendorf vom April bis einschließlich Juni 2017 für den Bootsverkehr gesperrt werden. Es wird hier eine Behelfsüberfahrt in die Saale eingebaut, welche nicht passiert werden kann. Auch ein Aussteigen und Passieren der Baustelle ist aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten in diesem Bereich nicht möglich. Das Flussbett der Saale wird hier um ca. 10 m nach Süden verlegt und im vorhandenen Flussbett wird ein Damm aufgeschüttet. Außerdem werden im Uferbereich noch größere Erdbewegungen für Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.


Die letzte Ausstiegsmöglichkeit befindet sich oberhalb der Saalebrücke in Michelau. Der Fluss kann erst wieder nach dem Kraftwerk Gräfendorf befahren werden.


Bei einem Befahren der gesperrten Strecke besteht Lebensgefahr!

Einen Plan des gesperrten Abschnittes finden Sie hier.
Die Gemeinde Gräfendorf bittet um Beachtung und Verständnis!

 

Brückensperrung in Gemünden

 

Die Mainbrücke Gemünden ist ab 01.02.2017 für ca. 18 Monate gesperrt.

 

Für die Dauer der Sperrung wird ein Fährbetrieb Hofstetten – Langenprozelten eingerichtet.
Betriebszeiten:
Mo.-Fr. 6:00 – 19:00 Uhr,  Sa. 8:00 – 19:00 Uhr, So. 9:00 – 19:00 Uhr.


Betroffen sind die Wanderwege Spessartweg 1, Mainwanderweg, Birkenhainer Straße  und Fränkischer Marienweg.


Weitere Informationen zu den Umleitungen finden Sie auf der Homepage des Spessartbund sowie auf diesem Kartenausschnitt.

 

 

300. Geburtstag von Johann Adam Hasenstab

 

Die Wälder des Spessarts sind Schauplatz zahlreicher Räuber- und Wilderer-Geschichten. Hunger und Not trieben in der Vergangenheit so manchen Spessartbewohner zu Raub und Diebstahl und der Wildreichtum der Wälder lockte nicht nur Adlige. Auch Vertreter des einfachen Volkes griffen zu Flinte oder Fallen und erlegten illegal das für die Obrigkeit reservierte Wild. Sicherlich der berühmteste Wilderer des Spessarts war Johann Adam Hasenstab. Er wurde genau vor dreihundert Jahren, am 21.9.1716 in Rothenbuch als Sohn eines Holzknechts geboren.

 

Schon in jungen Jahren verdiente sich der „Hannadel“, wie Johann Adam Hasenstab auch genannt wurde, als Mainzer Jagdgehilfe. Seinen kargen Lohn bessert er mit Wilddiebstahl auf. Als sein Nebenerwerb aufflog, verließ er den Dienst der Kurmainzer und tauchte unter. Als Wilderer lebte Hasenstab jahrelang im Spessart und Taubertal, wo er seine Jagdbeute auf Märkten oder sogar an Pfarrer verkaufte. Er gab sich u.a. als Heilkundiger aus und wechselte sehr oft seinen Aufenthaltsort. 1749 erklärte ihn der Mainzer Hofrat als vogelfrei und setzte ein Kopfgeld von 30 Reichstalern aus. Um 1750 wurde der Wilderer angeschossen, gefasst und verurteilt. Als Strafgefangener arbeitet er vermutlich bis 1757 am Festungsbau in Mainz.

 

Danach kehrte er in den Spessart zurück, wo er vom Volk unterstützt die Wilderei wiederaufnahm. Um 1770 wurde er erneut gefangen genommen und auf Lebenszeit verbannt. Zwei Jahre später tauchte Johann Adam Hasenstab jedoch wieder im Spessart auf und wurde erneut für vogelfrei erklärt. Am 3. Juni 1773 erschoss ihn Johann Sator, ein kurmainzischer Revierjäger im Kropfbachtal bei Schollbrunn. Sator erhielt dafür „15 Gulden Schuss- und Fanggeld“. An der Todesstelle steht heute ein Gedenkkreuz aus Sandstein mit den Initialen J A H St und der Jahreszahl 1773. Begraben wurde der „Erzwilddieb“ des Spessarts auf dem Friedhof in Breitenbrunn.

 

Wer mehr über den Erzwilddieb des Spessarts erfahren möchte, dem sei das Buch von Heinz Staudinger empfohlen. Staudinger erzählt in seiner unterhaltsamen Biografie das Leben des berühmten Wilddiebs und beleuchtet historische Hintergründe. Das Buch ist beim Naturpark und im Buchhandel für 12,95 € erhältlich.

 

Weitere Infos in unserem Buchshop unter dem Tab "Sachbücher, Romane, DVD".

 

 

 

 

 

Zu Ehren des Erzwilddiebs gibt es einen Rundwanderweg, der auf ca. 65 Kilometern die Stellen seines „Wirkens“  miteinander verbindet. Er führt vom Geburtsort Rothenbuch über Lichtenau und das Forsthaus Sylvan bis nach Schollbrunn. Von dort geht es über Dammbach, den Echterspfahl und Weibersbrunn zurück nach Rothenbuch. Der Naturpark hat zu dem Wanderweg ein Faltblatt herausgegeben.

 

Das Faltblatt können Sie bestellen.

 

 

 

 

 

 

Ausbildung von Naturparkführern 2016

 

Am 10. Juni 2016 startete auf der Burg Rothenfels ein neuer Ausbildungskurs für zertifizierte Natur- und Landschaftsführer (ZNL) im Spessart. Der Kurs wird vom Naturpark Spessart e.V. gemeinsam mit der Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) durchgeführt.

 

Die 13 TeilnehmerInnen aus der Region – 6 Frauen und 7 Männer – sind auf den ersten Blick eine bunt zusammengewürfelte Gruppe. Zwischen 34 und 66 Jahren alt, bringen sie unterschiedliche berufliche und private Hintergründe sowie ganz verschiedene Interessensschwerpunkte mit. Die Motivation für die Kursteilnahme ist jedoch bei allen gleich: es ist der Wunsch, den Spessart mit seinen Natur- und Kulturschätzen anderen Menschen im Rahmen von Führungen und Veranstaltungen näher zu bringen. Das Handwerkszeug hierzu lernen sie in dem ca. 70 Stunden umfassenden Kurs, verteilt auf 2 Wochenenden und einen Wochenblock im Juni und Juli.

 

Am ersten Kurswochenende auf der Burg Rothenfels vom 10-12. Juni 2016 stand das Thema Kommunikation im Mittelpunkt. Kursleiter Wolf Scholz und die Natur- und Waldpädagogin Sandra Uhlich vermittelten den 13 Kursteilnehmern anhand von Übungen, Rollenspielen und Gruppenarbeiten, worauf es bei der Kommunikation mit einer Gästegruppe ankommt. Dabei kam auch die Videokamera zum Einsatz, denn die Teilnehmer sollen sich selbst in Aktion sehen, um an Sprache, Gestik und Körperhaltung arbeiten zu können. Für viele Teilnehmer zunächst eine ungewohnte Situation. Auch so manche Kommunikationsübung forderte die TeilenhmerInnen erheblich, denn schließlich müssen die angehenden Naturparkführer auch mit schwierigen Situationen während einer Exkursion umgehen können. Eine von Naturpark-Geschäftsführer Oliver Kaiser geleitete Exkursion zu den Wasserbüffeln im Hafenlohrtal sowie fachliche Einheiten zum Thema Naturschutz rundeten das Wochenende ab.

Nach intensiven drei Kurstagen zogen sowohl die Referenten Wolf Scholz und Sandra Uhlich als auch die TeilnehmerInnen eine durchweg positive Bilanz: die Gruppe passt gut zusammen, hat viel Neues gelernt und freut sich schon auf die folgenden beiden Kursteile im Juli.

 

Informationsbroschüre Naturpark Spessart
Bayerns ältester Naturpark stellt sich vor

[PDF] Informationsbroschüre Naturpark SpessartDer Naturpark Spessart e.V. hat für Einheimische und Besucher eine neue Informationsbroschüre herausgegeben. Diese präsentiert auf 68 Seiten mit zahlreichen schönen Bildern und kurzen, informativen Texten den Naturpark, den Naturparkverein und seine Arbeit sowie die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten in der Region.

 

Informationsbroschüre ansehen

 

 

 

 

Neues Logo für den Naturpark Spessart

Der Spessart wird seit über 50 Jahren von zwei Naturparkverwaltungen betreut. Auf bayerischer Seite kümmern wir vom Naturpark Spessart e.V. uns um die zahlreichen Aufgaben, auf hessischer Seite sind es die Kolleginnen und Kollegen vom Zweckverband Naturpark hessischer Spessart. Trotz einer engen Abstimmung und gemeinsamer Projekte wie der Erstellung des Jahresprogramms gestaltet sich die grenzüberschreitende Arbeit leider nicht immer einfach. Bürokratische Hürden, knappe personelle und finanzielle Ressourcen auf beiden Seiten und unterschiedlichen, nicht kompatible Förderprogramme erschweren die Zusammenarbeit.

 

Umso erfreulicher ist es, dass sich beide Naturparkverwaltungen dafür ausgesprochen haben, sich zukünftig mit nur einem gemeinsamen Logo zu präsentieren und so den Grundstein für eine Dachmarke zu legen, die den gesamten Spessart umfasst. Zukünftig werden sich beide Naturparkverwaltungen unter dem Logo und dem Motto “Spessart - Naturpark im Herzen” präsentieren. Das Logo ist eine Fortentwicklung des bisherigen bayerischen Naturparklogos und zeigt den Wappenvogel und Namensgeber des “Spechtswalds”.

 

Maßgebliche Impulse und Unterstützung kommen von der Firma Engelbert Strauss aus Biebergemünd im hessischen Spessart, die den Prozess und die Logoentwicklung als Sponsor begleitet. Firmeninhaber Henning Strauss liegt viel an seiner Heimatregion und er möchte mit seinen Aktivitäten dazu beitragen, dass der Spessart sich als attraktive Region nach außen repräsentiert. Denn ein professionelles Standortmarketing hilft auch ihm und seiner Firma bei der Gewinnung neuer Fachkräfte. Die beiden Naturparkverwaltungen freuen sich über diese fruchtbare und zukunftsweisende Zusammenarbeit und werden diese weiter ausbauen.

 

Informationen

Weitere Informationen

Oliver Kaiser

Frankfurter Str. 4
97737 Gemünden am Main
Tel. 09351 603446
Fax 09351 602491
Oliver Kaiser

Tourenportal

Tourenportal