Bergwerk Sommerkahl
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Das Bergwerk befindet sich im kristallinen Grundgebirge innerhalb eines ca. 335 Millionen Jahre alten Muskovit-Gneises. Dieser Gneis entstand durch Metamorphose (Umwandlung durch Hitze und Druck tief im Erdinnern) während der variskischen Gebirgsauffaltung aus einem ehemaligen Granit.

Der einst hier auflagernde Kupferschiefer der carbonatischen Zechsteinsedimente ist der Erosion zum Opfer gefallen, ist aber beiderseits des Tales unter dem Buntsandstein anstehend. Die Störungen streichen - soweit erkennbar - in etwa in der üblichen Richtung von Nordwest nach Südost mit einer gewissen Abweichung nach Nord.
Im Bereich des Tagebaues (oder auch Steinbruch) sind die primären Erze oft zu den bunten und damit auffälligen Sekundärmineralien umgesetzt.
Das Stollensystem wurde dann während des 2. Weltkrieges als Luftschutzeinrichtung genutzt. Später wurde versucht, darin Pilze zu züchten. Durch Schottergewinnung in den 70er Jahren wurde der Tagebaues auf die heutigen Verhältnisse erweitert und dann größtenteils mit Haus- und Sperrmüll bis in die 60er Jahre vergeschüttet. Dann wurde der Zugang dauerhaft verschlossen und über Jahre hatten nur die Fledermäuse einen ständigen Zugang.
Bergwerk Sommerkahl
Verein Kupferbergwerk Grube Wilhelmine Sommerkahl e. V. 2000
Wilhelminenstr. 6
63825 Sommerkahl

www.bergwerk-im-spessart.de
info@bergwerk-im-spessart.de
Informationen
Verein Kupferbergwerk Grube Wilhelmine
Wilhelminenstr. 6
63825 Sommerkahl
Grube Wilhelmine

Joachim Lorenz
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63791 Karlstein a. Main
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