Die Böden im Naturpark
Wald, Wiesen und Landwirtschaft

Im Bereich des Buntsandsteins haben sich anlehmige bis lehmige Sandböden gebildet. Die Bodenkrume ist meist flach bis mitteltief mit wechselndem Gehalt an Steinen. Die meisten Böden gehören zu den podsoligen Braunerden. Die Böden zeigen eine vorwiegend saure Reaktion. Der Nährstoffgehalt des Sandsteinbodens ist gering.

Im Vorspessart findet sich vorwiegend saurer, kristalliner Gesteinsgrund, auf dem sich vielfach lehmige bis stark lehmige Sandböden verschiedener Mächtigkeit bildeten. Die Podsolierung ist schwach bis mäßig ausgeprägt. Diese Böden sind gegenüber denen des Buntsandsteins tiefgründiger und zeichnen sich durch einen günstigeren Feinerde- und Nährstoffgehalt aus.

Die Böden in den Gebieten des Urgesteins und des Buntsandsteins haben zum Teil Lößlehmauflagen. Größere zusammenhängende Flächen gibt es z. B. bei Mönchberg. In den Flußauen des Mains sowie in den Bachtälern, insbesondere dort, wo Bachläufe aus kalkhaltigen oder lößreichen Gebieten kommen, haben Anschwemmung und Sedimentation tiefgründige, nährstoffreiche Böden geschaffen.

 

Informationen

Naturpark Spessart e.V.
Frankfurter Straße 4
97737 Gemünden a. Main
Telefon 09351 603446
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