Auf den Spuren des Bibers
Eindrücke von einer Naturführung
Biberbau an der Aura
Biber sind die größten europäischen Nagetiere. Sie werden 10 bis 15 Jahre alt. Erwachsene Tiere können ein Gewicht von bis zu 30 kg und eine Länge von über 1,30 m erreichen. Die Weibchen werden dabei geringfügig größer als die Männchen.
Jedes Jahr werden ein bis drei Jungtiere geboren, die nach 2-jähriger Aufzucht den Bau verlassen müssen.
Biber leben in räumlich begrenzten Revieren, die sie markieren (Drüsensekret Bibergeil) und auch gegen zuwandernde Biber verteidigen. In dem Revier werden Wohnbauten angelegt, die als Schutz- und Zufluchtsstätten sowie zur Aufzucht der Jungtiere dienen.
Angeknabberter morscher Apfelbaum
Damit der Biber und seine Nachkommenschaft sicher leben kann, legt der Biber den Eingang zur Biberburg unter die Wasseroberfläche.
Biber haben ein typisches Nagergebiss mit insgesamt 20 Zähnen. Im Ober- und Unterkiefer sitzen die kräftigen, tief im Kiefer verankerten Schneidezähne. Sie sind wurzellos und wachsen ständig nach.
Vom Biber gefällter Apfelbaum
Biber sind reine Pflanzenfresser. Im Sommerhalbjahr werden vor allem krautige Pflanzen und Jungtriebe von Weichhölzern gefressen.
Wo Landwirtschaft an die Gewässer angrenzt, nehmen sie auch Feldfrüchte. Im Winter ernähren sich Biber von Baumrinde und Knospen.
Da Biber nicht klettern können, müssen sie die Bäume fällen, um an die Rinde zu gelangen.
Biber bevorzugen zwar Weichhölzer, vor allem Weiden und Pappeln, fällen aber auch Buchen, Eichen, Nadelhölzer und Apfelbäume.
Informationen

Naturpark Spessart e.V.
Frankfurter Straße 4
97737 Gemünden a. Main
Telefon 09351 603446
Naturpark Spessart

 

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