Rot-, Reh-, und Schwarzwild kommen im Spessart häufig vor

Rothirsch, Reh und Wildschwein – also Rot-, Reh-, und Schwarzwild –  kommen im Spessart häufig vor. In den letzten Jahrhunderten wurden die Wildbestände auf hohem Niveau gehalten. Große Teile des Spessarts waren als so genanntes Jagdbanngebiet den Adligen vorbehalten (Link zu Hasenstab, etc.).

Auch heute noch spielt die Jagd im Spessart eine große Rolle, eher jedoch um die Wildbestände so zu regulieren, dass sie dem Wald nicht schaden; das Prinzip nennt sich „Wald vor Wild“. Regelmäßig werden Schäden erfasst, die das Wild durch Verbiss, Schälen oder Fegen der Baumrinde und durch Umwühlen des Bodens verursacht. Auf dieser Daten-Grundlage werden die Abschusszahlen für die einzelnen Tierarten in den Jagdrevieren festgelegt.

Reh mit Jungtier (Foto: Jürgen Schiersmann)

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Zunahme der Wildschweinpopulation

Trotzdem haben in den letzten Jahren die Wildschweinpopulation und damit die Wühlschäden an land- und forstwirtschaftlichen Flächen zugenommen. Teilweise pflügen die „Schwarzkittel“, wie die Wildschweine in der Jägersprache heißen, auf der Suche nach Insekten und Wurzeln über Nacht ganze Wiesen um.

Wildschwein bei der Nahrungssuche (Foto: Christian Naumann)

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